Vorlesungen und Meetings live mitschreiben – kostenlos, mit KI-Fragen
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Mit TranscriptBalance schreibst du Vorlesungen, Seminare und Teams- oder Zoom-Meetings live mit: Der Text erscheint Satz für Satz in deinem Browser, und du kannst einer KI jederzeit Fragen zum Gesagten stellen. Das ist kostenlos, braucht kein Konto, und der Ton wird nie gespeichert.
So startest du: Tab, Bildschirm oder Mikrofon
Öffne TranscriptBalance und wechsle oben auf Live. Dann wählst du, woher der Ton kommt:
- Bildschirm-Ton: alles, was dein Computer abspielt, etwa die Teams- oder Zoom-App oder ein Video.
- Ein Tab: nur der Ton eines Browser-Tabs, zum Beispiel ein Vorlesungsstream oder Teams im Browser.
- Mikrofon: für den Hörsaal, den Seminarraum oder dein Handy.
Stell die Sprache ein, in der gesprochen wird, und klick auf „Live starten“. Beim Teilen fragt dich der Browser, welchen Bildschirm oder Tab du freigibst. Achte darauf, dass der Schalter für den Ton an ist.
Beim ersten Start lädt dein Browser das Sprachmodell einmalig herunter: für Deutsch etwa 230 MB, für andere Sprachen etwa 80 MB. Danach kommt es aus dem Speicher des Browsers. Vor dem ersten Start schlägt dir die App außerdem vor, Gemini zu verbinden; mit „Später“ geht es auch ohne.
Welcher Browser kann was?
- Ton von einem Tab oder vom Bildschirm teilen geht nur in Chrome oder Edge am Computer. Firefox und Safari teilen nur das Bild, nicht den Ton.
- Den Ton des ganzen Bildschirms, etwa aus der Teams-App, teilst du am zuverlässigsten unter Windows. Auf dem Mac ist ein Browser-Tab der sichere Weg.
- Das Mikrofon funktioniert in allen aktuellen Browsern, auch auf Handy und Tablet. Lass die Seite dabei offen und den Bildschirm an.
Was du während der Vorlesung bekommst
- Live-Mitschrift: Der Text erscheint nach jeder kurzen Sprechpause, meist wenige Sekunden nach dem Gesagten. Hängt er hinterher, etwa auf einem schwachen Laptop, zeigt die App an, um wie viele Sekunden.
- Fragen an die KI: Tipp eine eigene Frage ein oder nutze die Knöpfe „Letzte 5 Min“, „Was war die Frage?“, „Was habe ich verpasst?“ und „Einfacher erklären“.
- Auto-Antworten: Stellt jemand eine Frage an den Raum, erkennt die App sie und schreibt dir eine Antwort in den Chat. Nur du siehst sie. Die Funktion ist anfangs an, und du schaltest sie unter „KI“ ab.
- Live-Zusammenfassung: Wenn du sie einschaltest, entsteht nebenbei ein Dokument, etwa alle 5 Minuten ein neuer Abschnitt, dazu Überblick, Begriffe, To-dos und Termine.
- Schwebendes Fenster: „Über Teams anheften“ öffnet ein kleines Fenster mit der neuesten Zeile und dem Chat, das über anderen Fenstern bleibt (Chrome und Edge am Computer).
Nach der Vorlesung: Überblick, Termine, Export
- Nach „Beenden“ schreibt die KI einen Überblick: eine kurze Zusammenfassung, die genannten Termine und To-dos wie Abgabefristen.
- Termine trägst du per Klick in Google Kalender oder Outlook ein. Für den Apple Kalender und andere Kalender gibt es eine .ics-Datei.
- Mitschrift, Überblick und Live-Zusammenfassung lädst du als Word, TXT oder Markdown herunter.
- Jede Sitzung landet unter Gespeicherte Stunden, auf Wunsch nach Fach sortiert, etwa „Mathe · Stunde 3“. Du kannst sie später öffnen und weiter Fragen dazu stellen.
Welche KI antwortet, und wohin gehen deine Daten?
Die Mitschrift selbst entsteht immer auf deinem Gerät. Für die KI gibt es zwei Wege:
- Chrome-KI (Gemini Nano): läuft auf deinem Gerät, ohne Einrichtung. Es gibt sie nur in Google Chrome am Computer, und nur wenn dein Gerät sie unterstützt. Beim ersten Mal lädt Chrome das Modell einmalig herunter, etwa 4 GB. Deine Texte bleiben dabei auf deinem Gerät.
- Gemini mit deinem eigenen Schlüssel: schlauere Antworten und weniger Last für deinen Computer. Du brauchst ein Google-Konto; den Schlüssel erstellst du dort in etwa einer Minute. Dann schickt dein Browser Ausschnitte der Mitschrift und deine Fragen direkt an Google, nicht an uns. Google erlaubt das erst ab 18 Jahren, und es gelten Googles Bedingungen und Limits. Ist das Limit deines Schlüssels erreicht, übernimmt automatisch die Chrome-KI, sofern dein Gerät sie hat.
Ist keine KI verfügbar, bekommst du trotzdem die Mitschrift. Gib über Gemini nichts Vertrauliches weiter, denn die Mitschrift enthält auch die Worte anderer. Kalenderlinks zu Google oder Outlook schicken einen Termin erst auf deinen Klick dorthin. Alles Weitere steht in der Datenschutzerklärung. Wie die Verarbeitung im Browser funktioniert, erklärt Transkription ohne Upload.
Darf ich eine Vorlesung mitschreiben?
Frag die Lehrperson vorher, ob du mitschreiben darfst, und sag in Meetings den anderen Bescheid. Manche Hochschulen haben eigene Regeln für Aufnahmen in Lehrveranstaltungen. TranscriptBalance nimmt keinen Ton auf: Er wird nur im Arbeitsspeicher verarbeitet und nicht gespeichert, übrig bleibt nur der Text in deinem Browser. Gib eine Mitschrift nur mit dem Einverständnis der Beteiligten weiter. Das ist keine Rechtsberatung.
Für Studierende, die schlecht hören
Wer schwerhörig ist oder im großen Hörsaal schlecht versteht, kann mit der Live-Mitschrift auf Laptop oder Handy mitlesen. Ein Vorlesungsstream im Tab liefert meist besseren Ton als ein Mikrofon in der letzten Reihe.
Wichtig zu wissen: TranscriptBalance ist ein kostenloses Werkzeug, kein zertifiziertes Hilfsmittel. Die Mitschrift kommt mit Verzögerung und enthält Fehler, vor allem bei Fachbegriffen, Namen und wenn mehrere durcheinanderreden. Sie ersetzt kein professionelles Schriftdolmetschen. Welche Unterstützung deine Hochschule anbietet, erfährst du bei der Beratung für Studierende mit Behinderung.
Grenzen der Live-Mitschrift
- Live arbeiten kleine Modelle auf dem Prozessor, damit die Grafikkarte frei für die KI bleibt: für Deutsch ein eigenes deutsches Modell, für andere Sprachen Whisper base. Das reicht zum Mitlesen, ist aber ungenauer als die großen Modelle im Datei-Modus.
- Im Live-Modus gibt es keine Sprechererkennung.
- Teilst du einen Tab oder den Bildschirm, fehlt deine eigene Stimme: Mitgeschrieben wird nur, was dein Computer abspielt.
- Antworten, Zusammenfassungen und Termine sind KI-generiert. Prüf sie, bevor du dich darauf verlässt.
Für ganze Aufnahmen, etwa Interviews, gibt es den Datei-Modus: Interviews kostenlos transkribieren.
Live-Modus öffnenHäufige Fragen
Ist die Live-Mitschrift wirklich kostenlos?
Ja. TranscriptBalance kostet nichts, braucht kein Konto und hat kein Minutenlimit, auch nicht im Live-Modus. Die Chrome-KI ist ebenfalls kostenlos. Für Gemini nutzt du deinen eigenen Schlüssel von Google, zu Googles Bedingungen und Limits; ist das Limit erreicht, antwortet automatisch die Chrome-KI, sofern dein Gerät sie hat.
Funktioniert das mit Teams und Zoom?
Ja, ohne Plugin und ohne Bot im Meeting. Läuft das Meeting im Browser, teilst du in Chrome oder Edge am Computer den Tab mit Ton. Nutzt du die Teams- oder Zoom-App, teilst du den Bildschirm-Ton. Deine eigene Stimme ist dabei nicht in der Mitschrift, und die anderen sollten Bescheid wissen.
Kann ich eine Vorlesung mit dem Handy mitschreiben?
Ja, über das Mikrofon. Lass die Seite offen und den Bildschirm an, solange die Vorlesung läuft. Ton von Tabs oder vom Bildschirm teilen geht auf Handy und Tablet nicht, und die Chrome-KI gibt es dort auch nicht. Für KI-Antworten auf dem Handy verbindest du Gemini mit deinem eigenen Schlüssel.
Wird der Ton gespeichert oder hochgeladen?
Nein. Der Ton wird nur im Arbeitsspeicher deines Browsers verarbeitet und weder gespeichert noch hochgeladen. Gespeichert wird nur Text, und zwar in deinem Browser. Nutzt du Gemini, gehen Ausschnitte der Mitschrift und deine Fragen direkt an Google; mit der Chrome-KI bleibt alles auf deinem Gerät.
In welchen Sprachen funktioniert der Live-Modus?
Du wählst vor dem Start die Sprache, in der gesprochen wird. Für Deutsch gibt es ein eigenes, genaueres Modell. Alle anderen Sprachen laufen mit Whisper base, das viele Sprachen kennt und bei verbreiteten Sprachen wie Englisch oder Französisch am besten ist. Die KI antwortet in der Sprache, die du in der App eingestellt hast.
Wie genau ist die Live-Mitschrift?
Gut genug zum Mitlesen und Nachfragen, aber nicht wortgenau. Fachbegriffe, Namen, Akzente und schlechter Ton führen zu Fehlern. Brauchst du ein genaues Transkript und darfst du aufnehmen, transkribiere die Aufnahme danach im Datei-Modus von TranscriptBalance mit einem größeren Modell.
Brauche ich einen Gemini-Schlüssel?
Nein. Ohne Schlüssel antwortet die Chrome-KI, wenn du Chrome am Computer nutzt und dein Gerät sie unterstützt; beim ersten Mal lädt Chrome dafür einmalig etwa 4 GB. Der Schlüssel lohnt sich für bessere Antworten, auf dem Handy und auf Geräten ohne Chrome-KI. Er setzt ein Google-Konto und ein Alter ab 18 voraus, es gelten Googles Bedingungen und Limits, und er bleibt nur in deinem Browser gespeichert.